Forschung

Genossenschaften sind ein weltweit bewährtes Konzept der Zusammenarbeit, das auf dem freiwilligen Engagement ihrer Mitglieder und demokratischen Entscheidungsprozessen beruht. Daher liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Instituts auf der wissenschaftlichen Untersuchung aktueller Probleme und grundlegender Fragen aus allen Bereichen des Genossenschaftswesens und – darüber hinaus – der Kooperationsforschung. In diesem Zusammenhang werden spezifische Aspekte und innovative Formen der Zusammenarbeit empirisch und theoretisch beleuchtet und weiterentwickelt.

Die Basisförderung des Instituts erfolgt seit 1991 durch die Mitglieder der Fördergesellschaft. Diese sind Einzelpersonen, Genossenschaften und ihre Verbände, sowie Verbundpartner der Genossenschaftsorganisation in Deutschland.

Die Forschungsaktivitäten werden durch Drittmittel finanziert, die die Mitglieder des Instituts von Forschungsförderungsinstitutionen wie der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der DZ-BANK Stiftung, der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) einwerben. Gleichzeitig werden dem Institut und seinen Mitgliedern immer wieder wissenschaftliche Studien und die Klärung grundlegender Fragen aus der genossenschaftlichen Praxis zur Bearbeitung übertragen.

Bei seinen Aufgaben ist das Institut stets auf einen engen Praxisbezug seiner wissenschaftlichen Arbeit bedacht.

Eine Voraussetzung für praxisorientierte Forschung ist der enge Kontakt zu Genossenschaften und ihren Verbänden. Nur so lassen sich Erkenntnisse darüber gewinnen, in welchen Bereichen Forschungsbedarf besteht, und nur so kann sichergestellt werden, dass die Forschung für die Praxis relevant ist. Die regelmäßigen Konferenzen und Vortragsreihen des Instituts stellen daher eine wichtige Ergänzung zur Forschungsarbeit dar.

Laufzeit: von April 2026 bis November 2026

Gefördert durch: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.

Partner: Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V.

Genossenschaften stehen seit einigen Jahren vor signifikanten Herausforderungen: demografischer Wandel, veränderte Kundenerwartungen, digitale Konkurrenz, strukturelle Veränderungen im Finanzsektor sowie gesellschaftliche Krisen wie Finanzmarktkrise, Corona-Pandemie oder geopolitische Unsicherheiten. Kreditgenossenschaften bilden mit ihren besonderen Prinzipien der Regionalität, Mitgliedschaft und demokratischen Governance zwar eine stabile Säule des Finanzsystems. Zugleich stehen sie jedoch unter erheblichem Wettbewerbsdruck.

Ein zentrales Element ihrer langfristigen Zukunftsfähigkeit ist die erfolgreiche Gewinnung neuer Mitglieder und die Bindung bestehender Kunden. Zwar existieren bereits zahlreiche Maßnahmen in der genossenschaftlichen FinanzGruppe, es fehlt jedoch bislang an einem systematischen Blick über die Gruppe und Deutschland hinaus, der aufzeigt, welche ggf. übertragbaren Konzepte in anderen Ländern und Branchen funktionieren.

 

Ziele:

  • Identifikation und Bewertung erfolgreicher Strategien zur Mitgliedergewinnung und Mitgliederbindung in Kreditgenossenschaften im Ausland und anderen genossenschaftlichen bzw. genossenschaftsähnlichen Organisationen in Deutschland.
  • Diskussion der Übertragbarkeit der identifizierten Erfolgsfaktoren auf den Bankensektor und Ableitung konkreter, praxisorientierter Handlungsempfehlungen.

Erwartete Ergebnisse:

Die Studie soll in einem Bericht die zentralen Erfolgsfaktoren der Mitgliedergewinnung von Genossenschaften außerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe und aus dem Ausland identifizieren. Darüber hinaus soll ein Muster aus wiederkehrenden externen Einflussfaktoren herausgearbeitet und Empfehlungen für strategische Maßnahmen von Kreditgenossenschaften abgeleitet werden.

 

Kontakt: Prof. Dr. Markus Hanisch 

Arbeitsgruppe: Kira Lutz, Dr. Agustina Malvido, Gereon Wintz

Laufzeit: Von November 2024 bis November 2026

Gefördert durch: Europäische Kommission

Die spezifischen Ziele unseres Projekts sind die Erstellung und Verbreitung von drei professionellen Bildungsressourcen, um den digitalen Wandel zu erleichtern, den Eintritt in neue globale Märkte zu fördern, die Wahrnehmung der Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Verbrauchern zu stärken und den Marktanteil von Produkten der Genossenschaften zu erhöhen. Wir beabsichtigen, 75 Teilnehmende zu Expertinnen und Experten im Bereich Marketing und Markenbildung auszubilden, die sich auf Genossenschaften der 2. und 3. Stufe spezialisieren. Ziel ist es, ihre strategischen Fähigkeiten zu verbessern und sie darauf vorzubereiten, ihr Wissen an weniger erfahrene Genossenschaftsvertretende aus den Partnerländern weiterzugeben.

Die erwarteten Projektergebnisse sind:

  • Entwicklung und Verbreitung von drei relevanten, offenen Bildungsressourcen im Bereich Marketing und Markenbildung, spezialisiert auf Genossenschaften des Pflanzensektors, zur Verbesserung der Kompetenzen junger Managerinnen und Manager sowie Fachkräfte
  • Schulung von 75 Mitgliedern aus den Partnerländern im Bereich Marketing und Markenbildung für Agrargenossenschaften, um sie in die Lage zu versetzen, selbst als Ausbildende tätig zu werden.
  • Erhöhung des Marktanteils von Agrar- und Lebensmittelerzeugnissen der Genossenschaften sowie des Verbrauchervertrauens um mindestens 5 %.
  • Steigerung der Sichtbarkeit von Genossenschaften der 3. Stufe aus den Partnerländern.

Projektpartner: 

  • National Branch Union of Cooperatives in the Vegetable Sector (Romania)
  • Dalum Academy of Agricultural Business (Denmark
  • HollandDoor Cooperative U.A. (Netherlands).

Für weitere Informationen über die Ergebnisse des Projektes besuchen Sie bitte die Projektwebsite:

https://uncsv.ro/2025/02/11/managerii-cooperativelor-agricole-din-u-n-c-s-v-au-finalizat-prima-etapa-din-cadrul-celui-de-al-doilea-proiect-erasmus/

Laufzeit: September 2022 until August 2025

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektpartner: Leibniz Institute for Regional Geography (IfL), University of Applied Sciences Zittau/Görlitz, Institute for Social Innovation (ISInova), Centre for Rural Development (SLE)

Laufzeit: September 2022 bis August 2025 Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Partner: Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL), Hochschule Zittau/Görlitz, Institut für Soziale Innovation (ISInova), Zentrum für Ländliche Entwicklung (SLE) Innovationen spielen eine entscheidende Rolle für die Zukunftsfähigkeit von Städten und Regionen als Treiber gesellschaftlicher Transformationsprozesse. Aktuelle Erkenntnisse aus der Literatur zeigen, dass das Verständnis von Wirtschaft, Technologie und Wachstum als Treiber von Innovationen die Transformationsfähigkeit von Gesellschaften nicht erfasst. Dies liegt daran, dass die Forschung die Bedeutung von nachhaltigem und gemeinwohlorientiertem Denken und Handeln für die Transformation unterschätzt. Zudem werden diese Handlungsformen trotz ihres Potenzials zur Steuerung von Transformationsprozessen in der Innovationsforschung nur unzureichend berücksichtigt.

Um diese Forschungslücke zu schließen, fokussiert das Projekt auf transformative Kapazitäten. Transformative Kapazitäten beschreiben die Fähigkeit von Gesellschaften, Transformationsprozesse zu initiieren und zu gestalten. Die Studie konzentriert sich auf vier periphere, ländliche Regionen ohne nennenswerte wirtschaftliche Zentren.

Das Projekt beantwortet folgende Forschungsfragen:

  1. Welche Merkmale unterscheiden transformative von traditionellen Innovationssystemen und welche Komponenten bestimmen die gesellschaftliche Innovationsfähigkeit zur Gestaltung des transformativen Wandels?
  2. How can these components be captured and assessed, and how do they shape and differ in “structurally weak” regions?
  3. Wie sind Akteure und Institutionen mit diesen Komponenten verbunden, welches Verständnis von Innovation, Transformation und Regionalentwicklung haben sie und welche Werte, Narrative, Praktiken und Organisationsformen teilen und verfolgen sie?
  4. Welche räumlichen und zeitlichen Innovationsmuster und Dynamiken transformativer Innovationssysteme lassen sich identifizieren und welche Rolle spielen endogene und kontextuelle Faktoren in den Regionen?

Zur Beantwortung der Forschungsfragen verfolgt ATRAKTIV einen theoriegeleiteten, vergleichenden Fallstudienansatz mit quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung.

Laufzeit: Oktober 2022 bis März 2023

Gefördert durch: Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Projektpartner: innova eG, IDZ e.V., ZiviZ gGmbH

In the last two decades, citizens’ cooperatives have established themselves as a new form of organization for civic engagement. Compared to a classic cooperative, a citizens’ cooperative aims to contribute to the community. This is a relatively new field of research at the interface of cooperatives and civil society. So far, the literature lacks clear consensus on which measures are aimed at and taken up by citizens’ cooperatives regarding engagement-promoting infrastructure.

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, vorhandene EF-Infrastrukturen stärker mit BürgerG zu vernetzen und herauszufinden, inwieweit BürgerG selbst als Engagement-Infrastrukturen gelten können. Die Studie untersucht dazu, welche Angebote der EF-Infrastrukturen den BürgerG bei der Gründung und weiteren Organisationsentwicklung zur Verfügung standen, welche davon in Anspruch genommen wurden und welche spezifischen Bedarfe der BürgerG bislang nicht abgedeckt werden konnten. Die Daten werden durch ein Survey (ZiviZ) und Expert:innen Interviews in sechs Fallstudien-Regionen erhoben.

The findings from the survey will be used to identify relevant support services for citizens’ cooperatives, existing needs, and potential for further support measures in infrastructures that promote engagement. In addition, the influence of existing support services on the founding and development of citizens’ cooperatives will be investigated. The findings will lead to a practical guide for engagement support infrastructures, which will be published at the end of the project.

The results were presented to interested practitioners and the professional public in a transfer workshop at the conference “Mit Bürgergenossenschaften den ländlichen Raum entwickeln” (Developing Rural Areas With Citizen Cooperatives) in Loccum from 25-26 May 2023 (https://www.loccum.de/tagungen/2322/).

Results:

DSEE-Studie_Kurzfassung.pdf

DSEE-Studie_Langfassung.pdf

Laufzeit: November 2019 bis April 2022

Gefördert durch: Europäische Kommission

Im Rahmen des Projekts soll ein europaweiter Hochschullehrplan zu genossenschaftlichen Geschäftsmodellen im Agrarsektor entwickelt werden. Das langfristige Ziel besteht darin, Studierende aus landwirtschaftlichen Studiengängen in ihrer späteren Arbeit als Führungskraft, Manager*in, Mitarbeiter*in, Berater*in oder Mitglied von genossenschaftlichen Unternehmen zu stärken. Dabei verfolgt das Projekt den Ansatz einer besseren Nutzung von offenen, digitalen und multidisziplinären Lern-Formaten und der Förderung von Exzellenz in der Lehre.

Übersicht über zu die zu erwartenden Produkte:

  • Ausarbeitung von 14 Fallstudien aus den beteiligten Ländern (Rumänien, Spanien und Deutschland) über Bauern-/Erzeugergenossenschaften aus verschiedenen Sektoren (Obst, Gemüse, Milchwirtschaft, etc.) und mit verschiedenen Funktionen (Marketing, Kredite, Verschüchterungen, etc.).
  • Produktion von Videos, die verschiedene Geschäftsmodelle und Managementpraktiken in genossenschaftlichen Unternehmen darstellen:
    • Film über den Genossenschaftssektor in Rumänien
    • Film über den Genossenschaftssektor in Almeria (Spanien)
    • Film über den Genossenschaftssektor in Deutschland
  • Entwicklung von Lehrmaterialien zu agrarökonomischen, Management, rechtlichen und institutionellen Aspekten in genossenschaftlichen Unternehmen.

Projektpartner: Universität für Agrarwissenschaften und Veterinärmedizin Bukarest (Rumänien), Solidaritätslabor (Asociatia Laboratorul de Solidaritate, Rumänien), Universität Almeria (Spanien)

Laufzeit: June 2017 bis May 2020

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Innovations and the production of new knowledge are predominantly associated with urban areas, which are also given priority support. However, not urban but rural areas dominate the landscape in Germany and are equally relevant for the country’s sustainable future and competitiveness. However, the creation of equal living conditions in rural areas is hampered by economic, structural and geographical challenges. Many rural communities are particularly affected by demographic change. On the other hand, rural areas have a wide range of endogenous potentials that have so far been insufficiently exploited and researched, especially through networks and coalitions of regional actors along economic and social relations.

The BMBF-funded research project “Broadening Horizons – Changing Perspectives” analyses needs, conditions and obstacles for knowledge and technology transfer in rural areas and develops measures and recommendations for action for the promotion of region-specific social and technical innovations in cooperation with local actors. In addition to the Division of Economics of Agricultural Cooperatives of the Humboldt- Universität zu Berlin (HU), the Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI), the Leibniz Institute for Regional Geography (IFL), the Institute for Social Innovation e.V. (ISInova), as well as the Fraunhofer Institute for Scientific-Technical Trend Analyses (INT) are involved in this interdisciplinary project.

The HU sub-project, entitled “Innovation via interfaces”, is dedicated to the role of cooperatives in discovering and disseminating innovations in rural areas. For this purpose, existing research results will be analysed, empirical data will be collected and analysed by means of a systematic qualitative case comparison (QCA) in order to identify necessary and sufficient conditions for a successful knowledge and technology transfer. Besides gaining new insights into innovation processes and networks, the aim is to create a more complex understanding of innovation and thus to reassess the potential of rural areas.

Projektpartner: Fraunhofer Center for Responsible Research and Innovation (CeRRI), Leibniz-Institut für Länderkunde (IFL), Institut für Sozialinnovation e.V. (ISInova),  Fraunhofer Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen (INT)

Kontakt:  Prof. Dr. Markus Hanisch

Arbeitsgruppe Katrin Martens (Verlinkung), Anke Wolff (Verlinkung)

Projektpublikationen 

Wolf, A., Martens, K. (2019): Innovation durch Kooperation – Das Genossen-schaftsmodell im Fokus. In: Schroth, F., Schraudner, M. (Hrsg.): Horizonte erweitern, Perspektiven ändern: Ländliche Räume als Innovationsräume verstehen und fördern, S. 25 -35.

Laufzeit: November 2011 bis Juli 2015

Gefördert durch: DZ BANK-Foundation

In many co-operative sectors, the number of new enterprises is declining. Due to consolidations even the absolute number of cooperatives is declining. One sector, however, is resisting this trend and is recording high growth rates in capital, members and newly founded companies – the energy cooperatives.

In der Forschung werden Energiegenossenschaften oft isoliert von anderen Organisationsformen betrachtet. Dies führt dazu, dass die Frage nach dem komparativen Vorteil der Genossenschaft gegenüber anderen Organisationsformen und aus Sicht der Mitglieder und potenziellen Kunden nicht oder nur unzureichend gestellt wird. Es gibt keine Analysen darüber, wie potenzielle neue Mitglieder von Energiegenossenschaften die Vorteile von Energiegenossenschaften bewerten. Wir versuchen diese Lücke zu schließen.

Wir untersuchen, warum Menschen Strom von einer Genossenschaft kaufen und sogar Eigentümer ihres Stromversorgers werden. Das Projekt untersucht anhand von Auswahlversuchen die Vorteile einzelner Governance-Mechanismen der Genossenschaft für Stromkunden. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts ist neben den wissenschaftlichen Fragen die Ableitung von Handlungsempfehlungen für Politik und Praxis.

Kontakt: Prof. Dr. Markus Hanisch

Arbeitsgruppe Jakob Müller, Jens Rommel und Julian Sagebiel

Projektpublikationen

Höfer, H.-H.; Rommel, J. (2015). Internal governance and member investment behavior in energy cooperatives: An experimental approach. Utilities Policy 36, 52-56.

Müller, J. R.; Dorniok, D.; Flieger, B.; Holstenkamp, L.; Mey, F.; Radtke, J. (2015). Energiegenossenschaften: Das Erfolgsmodell braucht neue Dynamik. GAIA, Ecological Perspectives for Science and Society 24(2), 96-101.

Müller, J. R.; Sagebiel, J. (2015). Machen Genossenschaften Ökostrom wertvoller? Zeitschrift für öffentliche und gemeinnützige Unternehmen 38(2-3), 226-237.

Rommel, J.; Sagebiel, J.; Müller, J. R. (2016). Quality Uncertainty and the Market for Renewable Energy: Evidence from German Consumers. Renewable Energy 94, 106-113.

Sagebiel, J.; Müller, J. R.; Rommel, J. (2014): Are Consumers Willing to Pay More for Electricity from Cooperatives? Results from an Online Choice Experiment in Germany. Energy Research & Social Science 2, 90–101.

Yildiz, Ö.; Rommel, J.; Debor, S.; Holstenkamp, L.; Mey, F.; Müller, J. R.; Radtke, J.; Rognli, J. (2015). Renewable Energy Cooperatives as Gatekeepers or Facilitators? Recent Developments in Germany and a Multidisciplinary Research Agenda. Energy Research & Social Science 6, 59-73.

Laufzeit: September 2015 bis March 2019

Gefördert durch: Herbert-Quandt-Foundation

Das Forschungsprojekt untersuchte Genossenschaften als vielversprechendes Organisationsmodell für die Erbringung von Dienstleistungen von allgemeinem Interesse, insbesondere in ländlichen Gebieten. Das Projekt liefert einen theoretischen und empirischen Beitrag zur Erklärung der aktuellen Entwicklung von Organisationen auf Gemeindeebene in den Bereichen soziale Dienste, Kommunalverwaltung und Infrastruktur. Ziel ist es, den bestehenden Handlungsbedarf sowie geeignete Maßnahmen zur Unterstützung der Entstehung und Entwicklung dieser Genossenschaften zu ermitteln.

An der Schnittstelle zwischen Engagementforschung, Sozialunternehmensforschung und Genossenschaftswissenschaft widmet sich das Forschungsprojekt der Frage, inwieweit sich bürgerschaftliches Engagement bei der Erbringung sozialer und gemeinnütziger Dienstleistungen in Form von Genossenschaften als tragfähig und nachhaltig erweisen kann Organisationsmodell. Ziel ist es, einen theoretischen und empirischen Beitrag zur Analyse solcher Genossenschaften zu leisten, die sich sozialen und kommunalen Aufgaben widmen. Das Potenzial dieser Unternehmen, gemeinsam wirtschaftliche und soziale Ziele zu erreichen und damit als Infrastruktur für das langfristige Engagement des bürgerschaftlichen Engagements zu fungieren, wird analysiert. Die Vor- und Nachteile der Genossenschaftsorganisation für das Engagement und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements werden analysiert und Empfehlungen für die Politik und das kooperative Management formuliert.

Kontakt: Prof. Dr. Markus Hanisch

Arbeitsgruppe Marleen Thürling (marleen.thuerling@hu-berlin.de)

Projektpublikationen

Hanisch, Markus/Thürling, Marleen (2020): Genossenschaften stärken das Gemeinwesen, LandInForm – Magazin für Ländliche Räume, Ausgabe 1.20, Internetquelle: https://www.netzwerk-laendlicher-raum.de/fileadmin/sites/ELER/Dateien/05_Service/Publikationen/LandInForm/2020/LandInForm_20_1_Perspektiven.pdf

Thürling, Marleen (2020): Sozialgenossenschaften als gemeinwirtschaftliche Unternehmen: Begriffsbestimmung und Typologie, Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen (im Erscheinen).

Thürling, Marleen (2018): Genossenschaften für das Gemeinwohl, PerspektivePraxis 4/2018. URL: http://www.perspektivepraxis.de/perspektivepraxis.nsf/PP/001804Artikel/$FILE/Genossenschaften_fuer_das_Gemeinwohl.pdf

Thürling, Marleen (2019): Zur Gründung von gemeinwesenorientierten Genossenschaften – Eine vergleichende Regionalanalyse, Zeitschrift für das gesamte Genossenschaftswesen (ZfgG) 69(2): 85–116.

Gefördert durch: Europäische Kommission

Laufzeit: December 2010 until November 2012

The imbalances in bargaining power between the contracting parties in the food supply chain have drawn much scholarly attention but have also been closely examined by policy makers. The European Commission is committed to facilitate the restructuring of the agricultural sector by encouraging the creation of voluntary agricultural producer organisations. DG Agriculture and Rural Development has launched a large study, “Support for Farmers’ Cooperatives” (hereafter: SFC), to provide background knowledge that will help farmers organise themselves in cooperatives as a means to consolidate their market orientation and so generate a solid market income.

Projektpartner: Jos Bijman, Wageningen University, The Netherlands, Constantine Iliopoulos, Agricultural Economics Research Institute, Greece, Krijn J. Poppe, LEI Wageningen UR, The Netherlands, Caroline Gijselinckx

HIVA – Catholic University of Leuven, Belgium, Konrad Hagedorn, George W.J. Hendrikse, Rotterdam School of Management Erasmus University, The Netherlands, Rainer Kühl, Justus Liebig University Giessen, Germany, Petri Ollila, University of Helsinki, Finland, Perttu Pyykkönen, Pellervo, Economic Research PTT, Finland, Ger van der Sangen, Tilburg University, The Netherlands   

Kontakt:  Prof. Dr. Markus Hanisch (E-Mail)

Arbeitsgruppe Dr. Julian Sagebiel, Dr. Jens Rommel, Malte Müller

2012

Hagedorn, K.; Hanisch, M. (2014): The Emergence and Role of Farmers’ Cooperatives in Central and Eastern European Countries: A comparative case study analysis. In: Laurinkari, J.; Schediwy, R.; Todev, T. (Eds.): Genossenschaftswissenschaft zwischen Theorie und Geschichte. Festschrift für Prof. Dr. Johann Brazda zum 60. Geburtstag. Europäischer Hochschulverlag, Bremen, 589-619.

Boevsky, I.; Hanisch, M.; Sagebiel, J. (2012): Support for Farmers’ Cooperatives; Sectoral Case Study Report, The role of post socialist production cooperatives in Bulgaria. Wageningen: Wageningen UR.

Hanisch, M., Müller, M. (2012): Support for Farmers’ Cooperatives; Case Study Report, Ownership and control rights transformations: The evolution of the Deutsches Milchkontor GmbH. Wageningen: Wageningen UR.

Hanisch, M.; Müller, M.; Rommel, J.; Sagebiel, J.; Karikallio, H.; Pakarinen, S.; Pyykkönen, P. (2012): Support for Farmers’ Cooperatives; Sectoral Case Study Report, Coop effect on price stabilization in the dairy sector. Wageningen: Wageningen UR.

Hanisch, M.; Rommel, J. (2012): Support for Farmers’ Cooperatives; Transnational Case Study Report, Producer Organizations in European Dairy Farming. Wageningen: Wageningen UR

Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Laufzeit: November 2008 bis Juni 2013

  

Das Sustainable Hyderabad Project (SHP) war eine gemeinsame Forschungsarbeit und hat im Laufe seiner Umsetzung Erkenntnisse gewonnen, um die Probleme des Klimawandels und der Energieeffizienz in dem komplexen Transformationsprozess in Hyderabad besser zu verstehen (Hagedorn und Zikos 2013). Darüber hinaus wurden Strategien und Potenziale zur Minderung der Treibhausgasemissionen (THG) und der Anfälligkeit verschiedener Versorgungssysteme und sozialer Gruppen für die Auswirkungen des Klimawandels ermittelt.

Der Projektteil mit dem Titel: Das Potenzial von Genossenschaftsverbänden und kollektiven Verbraucheraktionen zur Stabilisierung der Lebensmittel- und Energieversorgung in der Greater Hyderabad Agglomeration (KONGENO) sollte sicherstellen, dass Aspekte der kollektiven Organisation, Koordination und Zusammenarbeit in beiden Analyseschritten ausreichend Raum erhalten und praktische Projekte. Ziel war es, dass Arbeitspaket 4 (Kooperationsstrategien) bestehende Kooperationspraktiken, Organisationsgesetze und Kooperationsroutinen in Hyderabad identifiziert und deren Wert für Strategien zur Eindämmung und Anpassung des Klimawandels analysiert und dann die Agenden anderer Projektteile dazu anregt, diese zu berücksichtigen .

Das Arbeitspaket 7 (Genossenschaftsinstitutionen und Governance-Strukturen) sollte analysieren, inwieweit Probleme wichtiger Akteure im Klimawandelprozess durch die Umsetzung kollektiver aktionsbasierter Projekte in der Greater Hyderabad Agglomeration gelöst werden können. Die Idee war, einige der Ergebnisse der Analysen anhand von Pilotprojekten zu testen, Erfahrungen mit deren Umsetzung zu sammeln und Policy Briefs zu entwerfen. Neben der praktischen Umsetzung der Lehren aus der Analyse von Institutionen und Organisationen für kollektive Aktionen bestand ein Schwerpunkt des Arbeitspakets 7 darin, modernste Methoden für die Bewertung bereitzustellen und die Ergebnisse von Projekten für kollektive Aktionen messbar zu machen.

Projektpartner: Albert-Ludwids-Universität Freiburg, Nexus Institut fürKooperationsmanagement und inderdisziplinäre Forschung GmbH, Potsdam Institut für Klimafolgenforschung e.V.

Kontakt: Prof. Dr. Markus Hanisch

Arbeitsgruppe Reinhold Wilhelm, Dr. Jens Rommel, Dr. Jennifer Meyer-Ueding, Dr. Zakir Hussain, Julian Sagebiel, Nina Osswald, Saikumar Bharamappanavara, Sophia Opperskalski, Malte Müller

Projektpublikationen

2014
Bharamappanavara, S.; Kumar, N. (2014): Targeting the Poor for Rural Development–Review of International Experience on Microcredit Programmes. Journal of Global Economy 10(3), 177-190.

Sagebiel, J.; Kimmich, Ch. (2014): Building local capacities to improve the quality of electricity for agriculture and to enhance energy efficiency. In Mahrin, B.: Capacity Development: Approaches for Future Megacities, Research for the Sustainable Development of Megacities of Tomorrow, Vol. 5. Jovis Verlag: Berlin, 38–46.

Sagebiel, J.; Rommel, K. (2014): Preferences for Electricity Supply Attributes in Megacities: Policy Implications from a Discrete Choice Experiment of Private Households in Hyderabad, India. Energy for Sustainable Development 21, 89–99.

2013

Bharamappanavara, Saikumar C. (2013): Growth and Outreach of Self Help Groups Microcredit Models in India: A Literature Insight. International Journal of Social and Economic Research 3(1), 1-14.

Bharamappanavara, Saikumar C., Mundinamani, S.M., Kiresur, V. R., and Naik, B.K. (2013): Resource use efficiency and constraints Faced by the Farmers in the Tank Commands: The Case of North Eastern Karnataka (India). Journal of Rural Development 32(3), 311-320.

Hasanabadi, M. S.; Bharamappanavara, Saikumar C., Handigol, J. A.; Basavaraj, H. (2013): Analysis of risks involved in onion crop (allium cepa) production and marketing by crop insured and non- insured farmers. SAARJ Journal on Banking & Insurance Research 2(3), 76-83.

Kimmich, Ch.; Sagebiel, J. (2013): Peri-urban linkages: Improving energy efficiency in irrigation to enable sustainable urban transition. In Eltrop, L.; Telsnig, T.; Fahl, U.: Energy and Sun: Sustainable Solutions for Future Megacities. Research for the Sustainable Development of Megacities of Tomorrow, Vol. 1. Jovis Verlag: Berlin, 37-46.

Sagebiel, J.; Kohler, F.; Rommel, J.; Goyal, V. K. (2013): Governance of Solar Photovoltaic Off-grid Technologies in Rural Andhra Pradesh: Some Implications from the Field. In Eltrop, L.; Telsnig, T.; Fahl, U.: Energy and Sun: Sustainable Solutions for Future Megacities. Research for the Sustainable Development of Megacities of Tomorrow, Vol. 1. Jovis Verlag: Berlin, 27-36.

2012

Hanisch, M.; Rommel, J.; Müller, M. (2012): Variation in Farm Gate Milk Prices and the Cooperative Yardstick Revisited: Panel Evidence from the European Dairy Sectors. Paper Presented at the 52nd Annual Conference of the German Society of Economic and Social Sciences in Agriculture (GeWiSoLa), September 26–28, 2012, Hohenheim, Germany.

Hanisch, M.; Sagebiel, J. (2012): Support for Farmers’ Cooperatives; Sectoral Case Study Report, The role of post‐socialist production cooperatives in East Germany. Wageningen: Wageningen UR.

2011

Bharamappanavara, Saikumar C., Hasanabadi, Mallikarjun S., Handigol, Jayashree A., Yeledalli, R. A. (2011): Alternative Model For Crop Insurance – A Case of Onion Crop (Allium Cepa). Journal of European Economy, Vol. 10: 66-78. Special issue, 2011, Publication of Ternopil National Economic University, ISSN 1684-906X.

Bharamappanavara, Saikumar C. (2011): Farming Systems in the Tank Commands in North Eastern Karnataka (India): An Economic Analysis of Jala Samvardhane Yojana Sangha Managed Tanks. Saarbrücken: Lambert Academic Publishing.

Bharamappanavara, Saikumar C.; Hanisch, M.; Shetty, N.K.; Kumar, P.N.O. (2011): Self-Help Group Microcredit Delivery Models In Karnataka (India): An Econometric Study of Factors Influencing Performance. International Journal of Microfinance Institutions 1(1), 90-101.

Bharamappanavara, Saikumar C. (2011): Self Help Group Organisations in Hyderabad Megacity (India): Study of Institutions and Governance, Credit, Incentives and Collective Action. In: German Academic Exchange Service (DAAD) (ed): Conference Proceedings “Future Megacities in Balance”, Young Researchers’ Symposium, German Academic Exchange Service (DAAD), Vol. 66. October 9-10, 2010, Essen.

Rommel, K.; Sagebiel, J. (2011): Nachhaltige Entwicklung von Megacities am Beispiel Südindien – Was können Einspeisetarife dazu beitragen? In H.-G. Servatius, U. Schneidewind, D. Rohlfing (eds.): Smart Energy. Dordrecht: Springer, pp. 431–451.

Rommel, K.; Sagebiel, J. (2011): Can consumer preferences help to design Feed In Tariffs? An Investigation from a Choice Experiment in India. Paper presented at the International Conference of the IAEE, 19-23 June 2011, Stockholm, Sweden.

Sagebiel, J. (2011): Comparing the latent class model with the random parameters logit: A choice experiment analysis of highly heterogeneous electricity consumers in Hyderabad, India. Paper presented at the International Choice Modelling Conference, 4-6 July 2011, Leeds, UK.

Sagebiel, J. (2011): Consumer Preferences for Improvements of Power Supply Quality – Results from a Choice Experiment in Hyderabad, India. In: German Academic Exchange Service (DAAD) (ed): Conference Proceedings “Future Megacities in Balance”, Young Researchers’ Symposium, German Academic Exchange Service (DAAD), Vol. 66. October 9-10, 2010, Essen.

2010

Bharamappanavara, Saikumar C. (2010): The Performance of Microcredit Organisations. A Comparative Perspective. (University Meets Microfinance 3). Stuttgart: ibidem.

Die Rolle ländlicher Institutionen und ihre Governance für die landwirtschaftliche Entwicklung 

Gefördert durch: BMZ und IFPRI

Laufzeit: Mai 2007 bis Januar 2008

Ziel des Projekts ist es, politikrelevantes Wissen über Strategien bereitzustellen, die es den armen Landbevölkerung - Männern und Frauen - ermöglichen, sich an der lokalen Regierungsführung zu beteiligen, die von ihnen benötigten Dienstleistungen zu fordern und die Dienstleister zur Rechenschaft zu ziehen. Die Forschung für dieses Projekt wird in vier Ländern durchgeführt: Uganda, Guatemala, Kirgisistan und Indien. Das Projekt wird die wirtschaftlichen und sozialen Dienste abdecken, die es den armen Landbevölkerung ermöglichen, landwirtschaftliche Innovationen zu nutzen, sich in Märkte zu integrieren, von der Transformation des ländlichen Raums zu profitieren und ihr Wohlergehen zu verbessern. Das Projekt wird die Rolle analysieren, die Governance-Reformen wie Dezentralisierung, lokale Führung, kollektives Handeln und soziales Lernen bei der Verbesserung der Qualität und des Zugangs der Armen zu ländlichen Dienstleistungen spielen können, wobei die politische Dimension dieser Reformen berücksichtigt wird. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle des kollektiven Handelns der Landwirte in Form von Verbänden, Erzeugerorganisationen, Genossenschaften und Selbsthilfegruppen gelegt. Die Ergebnisse umfassen Analysewerkzeuge und empirische Belege für Strategien zur Verbesserung der lokalen Governance und der Bereitstellung von Diensten für eine nachhaltige landwirtschaftliche und ländliche Entwicklung. Nach Geschlecht aufgeschlüsselte Governance-Indikatoren, die die Leistung der Erbringung ländlicher Dienstleistungen messen, werden ebenfalls ein Ergebnis sein. Das Projekt wird durch Schulungen und gemeinsame Forschung Kapazitäten bei teilnehmenden Institutionen wie NARS aufbauen.

Projektpartner: International Food Policy Research Institute (IFPRI)

Kontakt: Prof. Dr. Markus Hanisch (E-Mail)

Arbeitsgruppe Prof. Dr. M. Hanisch, Dr. Johanna Speer, Dr. Nana A. Kwapong, Dr. Wibke Crewett, Dr. Susanne Müller

Publikationen: 

Speer, J.; Hanisch, M. (2014): ¿Puede la gobernanza participativa superar asimetrías de información en los mercados rurales? Un estudio de caso de dos municipios guatemaltecos (Can Participatory Governance Overcome Information Asymmetries in Rural Political Markets? A Case Study of Two Guatemalan Municipalities). Política y gobierno 21(1), 127-158.

Kwapong, N. A.; Hanisch, M. (2013): Cooperatives and Poverty Reduction: A Literature Review. Journal of Rural Cooperation 41(2), 114-146.

2012

Basurto, X.; Speer, J. (2012): Structuring the Calibration of Qualitative Data as Sets for Qualitative Comparative Analysis (QCA). Field Methods 24(2), 155-174. Wageningen: Wageningen UR.

Kwapong, N.A.; Ilukor, J.; Hanisch, M.; Nkonya, E. (2012): Making Rural Services Work for the Poor: Micro-level Evidence from Rural Uganda. World Rural Observations 4(1), 3-11.

Meyer-Ueding, J. (2012): Improving Autonomy in Indian Cooperatives: The Hyderabad Experience. Journal of Cooperative Studies 45(3), 32-42.

Meyer-Ueding, J.; Meyer, M. (2012): Social capital as an effective means against medical exploitation: What civil society can do. Asian Journal of Research in Social Sciences and Humanities 2(12), 23-36.

Speer, J. (2012): Participatory Governance Reform: A Good Strategy for Increasing Government Responisveness and Improving Public Services? World Development 40(12), 2379-2398.

2025

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Steding, R.; Blisse, H.; Hanisch, M. (2004): Grundfragen der Theorie und Praxis der Genossenschaften. Berlin: Institut für Genossenschaftswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin (Berliner Schriften zum Genossenschaftswesen 61).

2003

Hanisch, M. (2003): Property Reform and Social Conflict. A Multi-Level Analysis of the Change of Agricultural Property Rights in Post-Socialist Bulgaria. Aachen: 326 S.; Shaker.

2002

Hanisch, M. (Hrsg.) (2002): Genossenschaftsmodelle – zwischen Auftrag und Anpassung. Berlin: Institut für Genossenschaftswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin (Berliner Beiträge zum Genossenschaftswesen 56).

Hagedorn, K. (Hrsg.) (2002): Environmental Cooperation and Institutional Change: Theories and Policies for European Agriculture. New Horizons in Environmental Economics. Cheltenham, UK, and Northampton, MA, USA: Edward Elgar.

Hagedorn, K.; Arzt, K.; Peters, U. (2002): Institutional Arrangements for Environmental Co-operatives: a Conceptual Framework. In: Hagedorn, K. (ed.): Environmental Cooperation and Institutional Change: Theories and Policies for European Agriculture. New Horizons in Environmental Economics. Cheltenham, UK, and Northampton, MA, USA: Edward Elgar: 3-25.

2000

Hanisch, M.; Schlüter, A. (2000): Institutional Analysis and Institutional Change – What to Learn from the Case of Bulgarian Land Reform? In: Tillack, P.; Schulze, E. (eds.): Land Ownership, Land Markets and their Influence on the Efficiency of Agricultural Production in Central and Eastern Europe. Kiel: Vauk, pp. 152-170.

Hagedorn, K.; Eisen, A. (Hrsg.) (2000): Lernstücke. Genossenschaften in Ostdeutschland. Berliner Schriften zur Kooperationsforschung 6. Berlin: Edition Sigma.

Hagedorn, K. (2000): Umweltgenossenschaften aus institutionenökonomischer Sicht. In: Kirk, M.; Kramer, J. W.; Steding, R. (Hrsg.): Genossenschaften und Kooperation in einer sich wandelnden Welt. Festschrift zum 65. Geburtstag von Prof. Dr. Hans-H. Münkner. Münster: LIT: 267 291.

1999

Hanisch, M. (1999): Analyzing Land Reform and Agricultural Privatization in Bulgaria. On Models, Methods and Empirical Work. Arbeitspapier für den dritten KATO-Workshop in Prag vom 19. bis 23. Februar 1999.

Hanisch, M.; Boevsky, I. (1999): Political, Institutional and Structural Developments Accompanying Land Reform and Privatization in Bulgarian Agriculture. In: Südosteuropa. Zeitschrift für Gegenwartsforschung. 48 (7-8). München.

1998

Hagedorn, K.; Eisen, A. (Hrsg.) (1998): Co-operatives in Central and Eastern Europe. Self-help in Structural Change. Berlin Co-operative Studies 4. Berlin: Edition Sigma.

1997

Eisen, A.; Hagedorn, K. (Hrsg.) (1997): Genossenschaften in Mittel- und Osteuropa. Selbsthilfe im Strukturwandel. Berliner Schriften zur Kooperationsforschung 1. Berlin: Edition Sigma.

1995

Hagedorn, K. (Hrsg.) (1995): Entwicklungschancen ländlicher Genossenschaften in den östlichen Bundesländern. Berliner Beiträge zum Genossenschaftswesen, Bd. 25. Berlin.

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